Im Rahmen einer Schulpartnerschaft tauschen sich Schüler*innen in Bayern und Tansania aus: gemeinsame Gartenbepflanzung ist das erste Projekt.

Im Rahmen einer Schulpartnerschaft tauschen sich Schüler*innen in Bayern und Tansania aus: gemeinsame Gartenbepflanzung ist das erste Projekt.

Vielen jungen Menschen fehlen Hoffnung und Vertrauen in eine positive gesellschaftliche Zukunft. Deshalb entwickelte die Schule ein schulübergreifendes Bildungsprojekt außerhalb des regulären Schulalltags.

Der Schwerpunkt lag auf der Arbeit mit Holz, bei der die Viertklässler*innen von einem örtlichen Schreiner unterstützt wurden. In gemeinsamer Planung und Durchführung entstanden Bänke. Die Kinder bearbeiteten das Holz mit großer Ausdauer und Motivation und waren sichtlich stolz, als sie am Ende auf den selbstgebauten Bänken sitzen konnten. Im Anschluss wurden auch die anderen Jahrgangsstufen in das Projekt mit einbezogen und jede Klasse der Schule lackierte eine der Bänke und gestaltete sie kreativ nach eigener Vorstellung.

Mit Spaß und Spiel wird Demokratie erklärt, bei der man mitentscheiden kann in Form von: Sprechkreisen, Kleingruppenarbeiten, Theatervorführung, bei der Demo der Demokratie-Affe, kindgerecht erläutert. Der Demokratie-Affe Demo ein “greifbares” Objekt, das die Kinder ermutigt, sich zu trauen, sich in der Gruppe zu öffnen,

Es ist wichtig, dass Schüler*innen lernen, sich in andere Menschen hineinzuversetzen, begreifen, was verletzt. Das Projeklt hilft, alle Arten von Diskriminierung zu erkennen, zu benennen und sich und die anderen davor zu beschützen. Diskriminierungserfahrungen erschüttern nachweislich das Selbstwertgefühl und damit den Lernerfolg von Schüler*innen. Ganz bewusst wurden kleine Kinder der Grundschule bereits in das Projekt einbezogen, da auch diese im Alltag Erfahrungen mit Diskriminierung machen. In diesem Alter sind Kinder durch das Vorlesen von Bilderbüchern gut zu erreichen.