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Chancenpatenschaften auf Augenhöhe – mit- und voneinander lernen!

Wir stärken Ihr Engagement – besonders in Kita- und Schulfördervereinen

In Schleswig-Holstein sind wir die Ansprechpartnerinnen für Ehrenamtliche in Kita- und Schulfördervereinen und Hauptamtliche in Bildungseinrichtungen für die Chancenpatenschaften (Patenschaften zwischen Kindern / Jugendlichen unterschiedlicher Teilhabemöglichkeiten) im Rahmen des Bundesprogramms „Menschen stärken Menschen“.

Die allgemeinen Programm-Informationen finden Sie hier. In unserem Downloadbereich finden Sie Materialien zum Programm und unten ausgewählte Berichte zu den Chancenpatenschaften vor Ort.

Wir beraten Sie gern zur Förderung und Antragsstellung und freuen uns darauf, Sie kennenzulernen!

Charlotte Reimann

Meryem Haberl

Logo des Chancenpatenschaftsprogramms der Stiftung Bildung
Logo des BMFSFJ - Partner der Stiftung Bildung

Erfahrungsberichte

Hier finden Sie Berichte über Chancenpatenschaften, die bereits in Schleswig-Holstein durchgeführt wurden.

    • Musik kennt keine Grenzen

      Die Kita Musica hatte sich für ihre Kinder etwas Besonderes überlegt. Gemeinsam mit der Kieler Musikwerkstatt musiculum initiierte sie ein wöchentliches Projekt mit dem Titel „Musik kennt keine Grenzen“. Das Programm Chancenpatenschaften ermöglichte das gemeinsame Lernen und Musizieren der Vier- bis Sechsjährigen mit unterschiedlichen Teilhabemöglichkeiten.

       


    • ©Madonnen-Film

      „Sie glauben nicht, wie kreativ Lehrer sind!“ – Dieter Bachmanns „Rezepte“ für eine chancengerechtere Bildungspolitik

      Im Gespräch mit der Stiftung Bildung verrät der Pädagoge und Hauptdarsteller des preisgekrönten Dokumentarfilms HERR BACHMANN UND SEINE KLASSE (2021) seine Erfolgsrezepte für eine „nestwarme Schule“, die Schülerinnen und Schülern mit ganz unterschiedlichen Teilhabechancen Wertschätzung und Selbstbewusstsein mitgibt. Lehrerausbildung muss neu gedacht werden Im Online-Gespräch mit der Stiftung Bildung am vergangenen Mittwoch sieht Dieter Bachmann die Lösung für eine chancengerechtere Bildung nicht in einem anderen Schulsystem. Seine „Erfolgsrezepte“ beruhen auf individuellen Lösungen und Herangehensweisen der Lehrkraft. Er fordert daher eine ganz andere Art der Lehrerinnenausbildung, die ganz früh von der Uni abgekoppelt sein sollte. Die zukünftigen Lehrenden sollten von Anfang an in die Praxis mit eingebunden werden. Die Lehramtsausbildung sollte viel mehr wie eine Ausbildung, beispielsweise eine Schreinerlehre, aufgezogen sein. Bachmann hofft, der Dokumentarfilm über ihn „erregt und bewegt“. „Nutzt die Möglichkeiten, die da sind!“, will er den Lehrenden am liebsten zurufen. Vor dem offiziellen Start des Online-Gesprächs spielt Dieter Bachmann dem Team der Stiftung Bildung noch schnell den Song „Teach Your Children Well“ vor. Übersetzt heißen die Zeilen: „Lehrt euren Kindern, dass es mit der Hölle ihrer Väter allmählich zu Ende geht! Lasst sie an euren Träumen teilhaben – und je nachdem, für welchen sie sich entscheiden, werdet ihr sie besser verstehen.“ (Crosby, Stills & Nash, Übersetzung: SWR1) Noten dürfen keine Verurteilung sein Die Tafel gehörte jedem, erzählt der Pädagoge. Jeder Schüler konnte die Tafel nutzen, beispielsweise um dort eine Rechenaufgabe lösen oder etwas aufzuschreiben – ein ungewöhnliches und hierarchiefreies Konzept. „Ich habe sehr viel über die Schüler gelernt“, gibt Bachmann zu. Was ihn störte, war „die ständige Bewerterei“. Andererseits ist er auch der Meinung, dass jeder Lehrer dies förderlich gestalten kann, indem er den Schülerinnen ein Spiegel ist. Die Lehrkraft müsse den Schülern klarmachen, „dass sie Fehler machen, aber nicht der Fehler sind“. Noten dürfen keine Verurteilung sein, sondern müssen den Lernfortschritt bewerten. Lehren sollte man „mit Bauch, Gefühlen, mit Liebe“, ist er überzeugt. Dieter Bachmann wurde von seinen Schülern immer mit 2+ bewertet. „Wie die Dinge, die ich in die Schule gebracht habe, auf Gegenliebe gestoßen sind, das ist mir selbst ein Rätsel“, gibt er lachend zu. Rückblickend sagt er, ein Coaching wäre super gewesen. Ein Coaching, dass ihm geholfen hätte, achtsam mit seinen Ressourcen und Kräften umzugehen. Täglich Lesen auf dem Stundenplan Im Gespräch mit der Stiftung Bildung, erzählt Bachmann auch, wie er den „Leseteppich“ erfand. Nachdem Schüler mit Gebetsteppichen in die Schule gekommen waren, hatt er die Idee, dass alle Kinder einen Teppich mitbringen könnten. Unter den Bänken wurde gebetet, also lasen die Kinder dann auch „unterirdisch“. Überhaupt stand das Lesen jeden Tag auf Bachmanns Stundenplan. Im Film gibt es eine Szene, in der Bachmann einem Schüler klarmacht, dass Lesen die Grundvoraussetzung für das weitere Lernen sei. Wenn er nicht lesen könne, würde der Schüler sofort von der Realschule fliegen. Im Film verblüfft und begeistert auch eine Sequenz, in der die ganze Klasse, einschließlich Herr Bachmann, in verschiedenste Bücher und Schmöker vertieft ist und konzentriert liest. Es gab drei verschiedene Bücherkisten in der Klasse, erzählt Bachmann. Eine davon war gefüllt mit Büchern, die die Kinder von zuhause mitbringen durften. Auf dem Elternabend band der Lehrer die Eltern in die Leseförderung mit ein. Er erklärte den Müttern und Vätern, die zum Teil kaum Deutsch sprachen, jede Familie müsse sich ein „Familienbuch“ auswählen und dieses dann gemeinsam lesen – er würde das kontrollieren. „Kampagnen“ an Elternabenden und Ausflüge zu Lernorten Bachmann nutzte die Elternabende regelmäßig für kleine „Kampagnen“, wie er es nennt. Zum Beispiel als ihm bei einer Klassenfahrt auffällt, dass einige der Jungen keine Spülmaschine einräumen können, weil sie das zuhause nie machen mussten. Ein weiteres Erfolgsrezept von ihm waren regelmäßige Ausflüge in das Mathematikmuseum in Gießen. Dort gibt es „Mathematik zum Anfassen“, begeistert sich Dieter Bachmann. Mindestens zweimal im Halbjahr sei er mit seinen Schülerinnen dort gewesen. Denn das Wichtigsten sei, dass die Kinder Spaß am Lernen haben. Dann seien sie motiviert und neugierig auf neue Erkenntnisse. Für uns war der Abend mit Dieter Bachmann eine tolle Inspiration! Wer Lust bekommen hat, mit seinen Schülerinnen ein Museum zu besuchen, eine Musikpädagogin, einen Bildhauer oder eine Schriftstellerin einzuladen, kann dies beispielsweise über das Programm Chancenpatenschaften finanzieren. Wir fördern mit Chancenpatenschaften Projekte, im Rahmen derer Patenschaften zwischen Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichen Teilhabechancen, aber ungefähr gleichen Alters entstehen. Dabei sind die unterschiedlichsten Projektformate denkbar: Wir möchten Projekte Realität werden lassen, die genau dort ansetzen, wo die Bedarfe der Kinder und Jugendlichen vor Ort liegen. Machen auch Sie mit bei den Chancenpatenschaften! Seit 2016 konnten wir, mit Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Rahmen des Bundesprogramms „Menschen stärken Menschen“, bereits über 11.000 Patenschaften initiieren – und möchten weiterhin jedes Jahr 3.000 Patenschaften fördern. Gemeinsam mit Ihnen, mit engagierten Menschen vor Ort, möchten wir Begegnungsräume schaffen und einen Beitrag zu einer chancengerechten Bildung leisten. Sie haben auch eine Projektidee? Gern beraten und unterstützen wir Sie bei der Antragstellung! Stiftung Bildung • Ansprechpartner*innen

       


    • Kinder am Strand

      Chancenpatenschaften ermöglichen „Piratentage“ am Strand

      „Volle Fa-a-ahrt, volle Fahrt voraus! Anker los, Segel hoch, in die Welt hinaus, volle Fa-a-ahrt voraus!“ Auch wenn es keine Schiffsreise war, sondern nur eine kurze Busfahrt – mit einem Ohrwurm und vielen schönen Erinnerungen im Gepäck blicken die Jungen und Mädchen der Grundschule Glücksburg auf eine tolle Woche am Strand zurück. Die Chancenpatenschaften ermöglichten Kindern mit unterschiedlichen Teilhabechancen fünf kreative und aktionsreiche Tage bei warmem, sonnigem Wetter am Strand von Bockholmwik. Fairness-Tomahawk für besonders kameradschaftliches Verhalten Es wurde geschnitzt, gebohrt, gewickelt, geknotet, gemörsert, gematscht und phantasievoll mit allerlei Naturmaterialien gebastelt: Neben Grashalm-Pinseln zum Auftragen des feingemörserten Ziegelstein-Rouges und Eskimo-Muschel-Sonnenbrillen entstanden auch Mundharmonikas aus Ästen sowie neuartige Multifunktions-Werkzeuge  wie beispielsweise Brotmesser mit eingebauter Flöte. Außerdem können die Tandemkinder nun einen selbstgebauten Fairness-Tomahawk ihr Eigen nennen, der als „Wanderpokal“ für besonders kameradschaftliches, faires Verhalten verliehen wird. © Tilman Koeneke Feuermachen und Bogenschießen Die Schnitz“abfälle“ wurden eingesammelt, Trockenholz im Wald gesucht, und die Kinder bekamen eine Einführung, wie man mit Hilfe eines Zünderpilzes ein Feuer entfacht, über dem im Anschluss zur großen Freude aller hungrigen Mägen das Popcorn fleißig ploppte. Auch das am Abschlusstag über der Feuerstelle gebratene Eibrot war ein echter Genuss und fand begeisterte Abnehmer. Ihr sportliches Geschick konnten Jungen und Mädchen jeden Tag beim Bogenschießen beweisen, genauso wie ihre – bewundernswerte – Ausdauer und Geduld, wenn es darum ging, mit Reusen und selbstgebastelten Angeln Krebse und kleine Fische zu erwischen, um sie in Wasserbehältern näher beobachten zu können. So viel Zeit, wie einige Kinder durchs Wasser gewatet sind, wäre es kein Wunder, wenn sie mit schrumpeligen Füßen oder gar Schwimmhäuten zwischen den Zehen nach Hause gekommen sind… Seemansgarn spinnen Drei Strandtage standen zudem im Zeichen der Piraten: Die Tandems haben eine kurze Bilderbuch-Einführung genutzt, um die Geschichte dann gemeinsam in Form einer (oder mehrerer) kleiner zunächst improvisierten Szenen weiter zu „spinnen“ und mit coolem, feurigem Gesang zu untermalen. Dabei traf „Käpt’n Schwarzbart“ auch schon mal auf eine ihre Handtasche schwingende Oma, die mit Enkelin und dem liebsten und sehr wertvollen Mitbewohner – einer Schildkröte wohlgemerkt – auf einem Kreuzfahrtschiff überfallen wurde und von der Wasserschutzpolizei gerettet werden musste. Der Kreativität der Kinder war wirklich keine Grenze gesetzt, die Auseinandersetzung mit dem Inhalt der Szene(n) aber zugleich sehr intensiv, da die Schauspielenden immer wieder darauf bedacht waren, dass die Geschichte „ja einigermaßen logisch“ und damit auch für die Zuschauer*innen bei der „Aufführung“ verständlich sein müsste. © Tilman Koeneke Piratentheater mit Strand-Requisiten Neben einem großen Koffer voller Tücher, einfacher Kostüme und kleiner Requisiten haben die Kinder auch Strandfunde zu solchen umfunktioniert und ihre Szenen damit ausstaffiert. So wurde beispielsweise aus einem kleinen Gummiball und einem Stück Draht eine Laterne oder aus trockenem Seegras eine aparte Piratenfrisur. Tolle gemeinsame Aktionen, ausgelassene „Geschichtenspinnerei“ und das Glück, in einer aktiven Woche an der frischen Luft die pandemiebedingten Einschränkungen für ein paar Stunden vergessen zu dürfen – das alles schweißte die Tandems zusammen und wird allen Teilnehmer*innen in sehr guter Erinnerung bleiben. Um es mit dem Worten eines der Kinder zu sagen: „Das war die schönste Woche, die ich je erlebt habe.“ Eine kleine Anekdote zum Schmunzel-Schluss: Nachdem ein Tandemkind auf der mittäglichen Busfahrt seinen Rucksack im Bus vergessen hatte – es sei dem Rucksack gegönnt, zusätzliche Runden zwischen Holnis und Flensburg gedreht zu haben – versuchte die Betreuerin das Busunternehmen telefonisch über dieses Malheur zu informieren. Daraufhin fragte das Kind: Warum telefonierst du? – Betreuerin: Weil dein Rucksack noch im Bus ist. – Kind: Aber das bringt doch nichts. Mein Rucksack hat doch gar kein Handy. 😉 Wir bedanken uns bei dem Erlebnispädagogen Tomahaxx, bei Ulla Bay Kronenberger und ihrer Theaterregie, bei Leon Mancilla und seinen Liedern und bei unseren Förderern von der Stiftung Bildung. Mehr Berichte über Chancenpatenschaftsprojekte in Schleswig-Holstein finden Sie hier. Machen auch Sie mit bei den Chancenpatenschaften! Wir fördern mit Chancenpatenschaften Projekte, im Rahmen derer Patenschaften zwischen Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichen Teilhabechancen, aber ungefähr gleichen Alters entstehen. Dabei sind die unterschiedlichsten Projektformate denkbar: Wir möchten Projekte Realität werden lassen, die genau dort ansetzen, wo die Bedarfe der Kinder und Jugendlichen vor Ort liegen. Seit 2016 konnten wir, mit Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Rahmen des Bundesprogramms „Menschen stärken Menschen“, bereits über 11.000 Patenschaften initiieren – und möchten weiterhin jedes Jahr 3.000 Patenschaften fördern. Gemeinsam mit Ihnen, mit engagierten Menschen vor Ort, möchten wir Begegnungsräume schaffen und einen Beitrag zu einer chancengerechten Bildung leisten. Sie haben auch eine Projektidee? Gern beraten und unterstützen wir Sie bei der Antragstellung. Stiftung Bildung • Regionalteam Schleswig-Holsteinpatenschaften-sh@stiftungbildung.org

       


    • Veranstaltungsreihe zu den „Chancenpatenschaften“: Filmvorführung & Gespräch zum Film „Herr Bachmann und seine Klasse“

      Am 16. September startet der preisgekrönte Dokumentarfilm „Herr Bachmann und seine Klasse“ (Deutschland 2021) in den Kinos. Im Rahmen einer Veranstaltungsreihe zu den „Chancenpatenschaften“ zeigt die Stiftung Bildung den Film in Dresden, Halle, Hamburg, Kiel, Lich und Marburg und lädt ein zum Online-Gespräch mit Hauptdarsteller Dieter Bachmann am 29. September 2021. Zweiteilige Veranstaltungsreihe Die Covid-19-Pandemie verstärkt die wachsende Chancenungleichheit zwischen Kindern und Jugendlichen. Das Programm „Chancenpatenschaften“ der spendenfinanzierten Stiftung Bildung unterstützt Engagierte an Schulen und Kitas, eigene Ideen für mehr Teilhabegerechtigkeit umzusetzen. Mit unseren Veranstaltungen möchten wir zeigen, dass es sich lohnt, sich zu engagieren. Die zweiteilige Veranstaltungsreihe mit dem Titel „Chancengerechtigkeit: Wie schafft es die Utopie in den Alltag?“ besteht aus der Filmvorführung von „Herr Bachmann und seine Klasse“ und einem anschließenden Online-Gespräch mit dem Hauptdarsteller Dieter Bachmann am 29. September 2021 um 19 Uhr via Zoom. Filmvorführungen Der Dokumentarfilm „Herr Bachmann und seine Klasse“ porträtiert die Beziehung zwischen einem Lehrer und Schüler*innen der 6. Jahrgangsstufe, die fast alle aus Familien mit Migrationsgeschichte stammen. Der Film zeigt, „wie viel engagierte Lehrer erreichen können“, „aber auch die Defizite unseres Bildungssystems“ (Deutschland­funk Kultur). Der Film inspiriert und macht Mut, selbst aktiv zu werden und sich zu engagieren. Das jeweilige Regionalteam der spendenfinanzierten Stiftung Bildung informiert und berät die Zuschauer*innen zu den Fördermöglichkeiten des Programms Chancenpatenschaften. Mit den Chancenpatenschaften unterstützt die Stiftung Bildung Engagierte und Bildungsstandorte dabei, ihre individuellen Ideen für eine chancengerechte Bildung und Teilhabe umzusetzen. In Dresden, Halle, Hamburg, Kiel, Lich und Marburg veranstaltet die Stiftung Bildung eigene Filmvorführungen und stellt das Programm „Chancenpatenschaften“ vor. Ab 16.09.2021 | Hamburg Wir vergeben 25 Freikarten. Mittwoch, 22.09.2021 | 17:00 Uhr | Kiel Der Eintritt ist frei. Donnerstag, 23.09.2021 | 17:00 Uhr | Halle Der Eintritt ist frei. Donnerstag, 23.09. – 26.09.2021 | Marburg Begrenztes Freikarten-Kontingent pro Vorstellung. Donnerstag, 25.09.2021 | 13:30 Uhr | Dresden Der Eintritt ist frei. Sonntag, 03.10.2021 | 12:00 Uhr | Lich Der Eintritt ist frei. „Chancengerechtigkeit – Wie schafft es die Utopie in den Alltag?“ Gespräch mit Dieter Bachmann, Hauptdarsteller im Film „Herr Bachmann und seine Klasse“ (Deutschland 2021) Mittwoch, 29.09.2021 | 19:00 – 20:30 Uhr | Digital via Zoom Die Teilnahme ist gebührenfrei. Aufgrund der Länge des Films findet das anschließende Gespräch mit Dieter Bachmann online statt. Wir sprechen mit dem engagierten Pädagogen darüber, wie er seine Schüler*innen mit ihren unterschiedlichen sozialen und kulturellen Erfahrungen dabei unterstützt hat, ihre individuellen Begabungen und Fähigkeiten zu entdecken. In einnehmender Offenheit begegnet Dieter Bachmann seinen Schülerinnen mit ihren unterschiedlichen sozialen und kulturellen Erfahrungen. Der Pädagoge schafft während seines Unterrichts einen Raum des Vertrauens. Eines seiner Hilfsmittel ist dabei die Musik, mit der er die Kinder erreicht und ermutigt, ihre eigenen Talente zu entdecken. Indem sie sich trauen, zu singen oder gemeinsam Musik zu machen, entwickeln die Schülerinnen neues Selbstbewusstsein und werden Teil einer Gemeinschaft. Im Anschluss stellen wir die Chancenpatenschaften vor und erklären, wie Sie mithilfe der Chancenpatenschaften eigene Ideen für mehr Teilhabe und Chancengerechtigkeit vor Ort umsetzen können. Filmtrailer https://youtu.be/1Ndal2HZ9gE Machen auch Sie mit bei den Chancenpatenschaften! Wir fördern mit Chancenpatenschaften Projekte, im Rahmen derer Patenschaften zwischen Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichen Teilhabechancen, aber ungefähr gleichen Alters entstehen. Dabei sind die unterschiedlichsten Projektformate denkbar: Wir möchten Projekte Realität werden lassen, die genau dort ansetzen, wo die Bedarfe der Kinder und Jugendlichen vor Ort liegen. Seit 2016 konnten wir, mit Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Rahmen des Bundesprogramms „Menschen stärken Menschen“, bereits über 11.000 Patenschaften initiieren – und möchten weiterhin jedes Jahr 3.000 Patenschaften fördern. Gemeinsam mit Ihnen, mit engagierten Menschen vor Ort, möchten wir Begegnungsräume schaffen und einen Beitrag zu einer chancengerechten Bildung leisten. Sie haben auch eine Projektidee? Gern beraten und unterstützen wir Sie bei der Antragstellung! Stiftung Bildung • Ansprechpartner*innen

       


    • Urkunden für die Tandemkinder

      Großes Tandemfest mit viel Bewegung

      Die Schüler*innen der Kieler Grundschule am Sonderburger Platz feiern heute ein großes Tandemfest! Aufgrund der Einschränkungen im Schulbetrieb, aber auch durch den Wegfall von Freizeitangeboten, durch fehlende Kontakte und angespannte Alltagssituationen haben viele Kinder mit den Folgen von Bewegungsmangel zu kämpfen. Das große Tandemfest lädt daher zu vielen unterschiedlichen Bewegungsangeboten ein: von Klettern bis Turnen. Feiern, Klettern und Turnen Bei schönstem Wetter kann draußen geklettert und drinnen geturnt werden. Die Kinder genießen das erste Fest nach der langen Pause durch den Corona-Lockdown und die Tandemkinder nahmen strahlend ihre Chancenpatenschafts-Urkunden in Empfang. Lehrerin Nele Schümann mit Meryem Haberl von der Stiftung Bildung Chancenpatenschaften stärken Kinder in der Pandemie Innerhalb der Chancenpatenschaften setzen die Engagierten an der Schule auf die Förderung dieser Kinder. Mit den Fördermitteln des Programm „Menschen stärken Menschen“ des Bundes­ministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSJ) werden die Kinder unterstützt, die Folgen der Corona-Pandemie zu bewältigen und Alltagsstrukturen zurückzugewinnen. Dabei geht es um Lernen und Erfahren außerhalb des Unterrichts. Diese Kinder sollen in ihrer Persönlichkeitsbildung unterstützt und gestärkt werden und das soziale Lernen und die Bindungen von Kindern untereinander gefördert werden. Das Projekt „Kinderboxen“ beispielweise stärkte das Selbstbewusstsein der eher schüchternen Kinder und die Rabauken lernten ein respektvolles Miteinander und auch mal eine Niederlage zu verkraften. Die Stiftung Bildung hat in dieser Schule maßgeblich dazu beigetragen, dass sich die physische Gesundheit in den letzten Monaten durch die Bewegungsangebote verbessert hat. Das sozial-emotionale Lernen sowie die Beziehungen und Bindungen von Kindern untereinander wurde mit den Chancenpatenschaften unterstützt. Machen auch Sie mit bei den Chancenpatenschaften! Wir fördern mit Chancenpatenschaften Projekte, im Rahmen derer Patenschaften zwischen Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichen Teilhabechancen, aber ungefähr gleichen Alters entstehen. Dabei sind die unterschiedlichsten Projektformate denkbar: Wir möchten Projekte Realität werden lassen, die genau dort ansetzen, wo die Bedarfe der Kinder und Jugendlichen vor Ort liegen. Seit 2016 konnten wir, mit Unterstützung des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) im Rahmen des Bundesprogramms „Menschen stärken Menschen“, bereits über 11.000 Patenschaften initiieren – und möchten weiterhin jedes Jahr 3.000 Patenschaften fördern. Gemeinsam mit Ihnen, mit engagierten Menschen vor Ort, möchten wir Begegnungsräume schaffen und einen Beitrag zu einer chancengerechten Bildung leisten. Sie haben auch eine Projektidee? Gern beraten und unterstützen wir Sie bei der Antragstellung. Stiftung Bildung • Regionalteam Schleswig-Holsteinpatenschaften-sh@stiftungbildung.org

       


Landesverband Schleswig-Holstein

LV-FV-Logo

Der Landesverband der Kita- und Schulfördervereine Schleswig-Holstein (LVFV) bietet den Fördervereinen Schleswig-Holsteins die Möglichkeit des Austausches, Starthilfen oder einfach nur kleine Vorlagen, die die Arbeitsstunden im Ehrenamt sicher reduzieren werden. Er stärkt die Arbeit der freiwillig Engagierten durch Erfahrungsaustausch, Fortbildungsangebote und Beratung.

Ihre Ansprechpartnerinnen

Porträtfoto von Charlotte Reimann - Ansprechpartnerin für Schleswig-Holstein

Charlotte Reimann
Projektmanagement Schleswig-Holstein
+49 (0)175 929 1267
charlotte.reimann@stiftungbildung.org

Anschrift:
Stiftung Bildung
Postfach 201
24206 Preetz


Porträtfoto von Meryem Haberl - Ansprechpartnerin für Schleswig-Holstein

Meryem Haberl
Projektmanagement Schleswig-Holstein
+49 (0)173 289 3411
meryem.haberl@stiftungbildung.org

Veranstaltungen

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