BNE als Transformationsbeschleunigerin

Rückblick auf die youpaN-Fachkonferenz in Berlin

 

Am 06. und 07. Oktober kamen 40 junge Engagierte aus rund 30 Organisationen in Berlin, in den Räumen der Stiftung Bildung, zur youpaN-Fachkonferenz zusammen. Unter dem Motto „BNE als Transformationsbeschleunigerin“ bot die Konferenz zahlreiche Möglichkeiten sich zu vernetzen, neue Fähigkeiten zu lernen, zu üben und weiterzugeben.

Ein inspirierender Einstieg gelang Amanda Groschke mit ihrer Keynote, die alle Anwesenden in ihrem Engagement bestärkte: „Zukunft findet heute statt!“ Die jungen Studierenden, Schüler*innen, Auszubildenden und Freiwilligen wissen: Nachhaltige Entwicklung duldet keinen Aufschub.

 

Skill-Sharing und Praxisbeispiele: BNE als Inhalt und Methode

Katja Musafiri von den Neuen deutschen Medienmacher*innen lud dazu ein, sich mit dem Thema Community Management in den sozialen Medien zu befassen. Mit Jörg Altekruse von youth for planet konzipierten und drehten die Teilnehmer*innen Videos, in denen sie ihre frisch erlernten Skills aus dem Storytelling-Workshop anwenden konnten.

Harry Funk stellte das Konzept der EcoSchools vor, Kim Blanke (Peer-Leader International) lenkte den Blick auf die Möglichkeit internationaler Kooperationen auf dem Gebiet Jugendbeteiligung und BNE und Ratin Sazedul berichtete von der Youth Task Force der Globalen Bildungskampagne. Lea Potrafke aus dem youpaN bot in ihrer Skill-Sharing Session die Gelegenheit, Grundlagen zum Thema Bildung für nachhaltige Entwicklung zu besprechen. So konnten sich alle einen umfassenden Überblick über das komplexe Thema verschaffen.

World-Café: Was tun, um die Transformation zu beschleunigen?

Nachdem der erste Abend am gemütlichen Lagerfeuer endete, ermöglichte das World-Café am zweiten Konferenztag allen Anwesenden, sich vertieft mit der Frage zu beschäftigen, wie sie als BNE-Akteur*innen nachhaltigen Wandel beschleunigen können. Dafür setzten sich die Teilnehmenden beispielsweise mit Möglichkeiten des Crowdfundings und der Lobbyarbeit für BNE auseinander und tauschten sich über gute Beispiele bestehender Engagementstrukturen aus.

Bei der Konferenz formulierten die Teilnehmenden gemeinsam ein Fazit. Dafür wurden sie nach einem Wort gefragt, das sie zu einem Abschlusssatz beitragen möchten. Das Ergebnis: „Auf dieser Konferenz wurde viel diskutiert und gestritten, deshalb wir uns auf vielen verschiedenen Ebenen kennengelernt. Und wir haben uns informative Themen ausgedacht. Das war mega.“

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