Umweltschutz und Bildung

Umweltschutz und Bildung

Zwei Seiten der Nachhaltigkeit

„Nur noch kurz die Welt retten…“

…aber wie?

Junge Menschen haben es in den vergangenen Jahren geschafft, wie keine andere Gruppe darauf aufmerksam zu machen, dass Umweltschutz und Nachhaltigkeit nicht länger bis morgen warten können. Wie sind diese Kinder und Jugendlichen zu einer derartigen Kraft in unserer Gesellschaft geworden? Sie haben erkannt: Bildung ist der Schlüssel.

Beim Besuch einer Friday’s for Future-Demonstration wird klar: Diese jungen Menschen besitzen Handlungswissen, Motivation, Unterstützung und Ressourcen, um große Teile der Bevölkerung zu mobilisieren. Sie entwickeln eigene Projekte, diskutieren mit den ganz großen Politiker*innen und stellen Naturschutz und Nachhaltigkeit an erste Stelle.

Studie: Umweltschutz wichtiger als wirtschaftliche Entwicklung

Eine 2019 vom Institut für ökologische Wirtschaftsforschung an der Technischen Universität Berlin erstellte Studie zeigt auf: „Jugendlichen ist der Zustand von Umwelt und Klima, das Bildungswesen und soziale Gerechtigkeit wichtiger als der künftige Job. Auf die Frage, welche der großen aktuellen Probleme sie am meisten beschäftigen, nannten 78 Prozent der Befragten […] den Umweltschutz und [den] Klimaschutz als „sehr wichtig“ oder „eher wichtig“ – also etwa drei Viertel. Mit 80 Prozent nannten noch etwas mehr den Zustand des Bildungswesens als Problem. Die meisten (81 Prozent) empfinden das Problem der sozialen Gerechtigkeit als „sehr wichtig“ und „eher wichtig“. Den wenigsten Jugendlichen ist das Problem der Arbeitslosigkeit sowie die wirtschaftliche und die Regionalentwicklung wichtig.“ (Quelle: DIE ZEIT)

Nennen Sie uns einen Ort, an dem wir Bildung erfahren

Was wäre Ihre Antwort? Schule, Hochschule, Ausbildung? Was passiert dann mit den Kindern in der Kita und den zahlreichen außerschulischen oder non-formalen Bildungsorten, wie z.B. im Jugendzentrum? Bildung endet auch nicht mit dem Verlassen der Schule, der Volljährigkeit oder dem Ausbildungsabschluss. Lebenslanges Lernen ist heutzutage beispielsweise in Dänemark besonders angesagt. Das Land schneidet beim ELLI-Index, der das “Lernklima” in Ländern der Europäischen Union misst, ganz weit oben ab. Menschen lernen dort auch im hohen Alter weiter. „Gelernt wird nicht nur an Schulen und Hochschulen“, betont Dr. Jörg Dräger, Vorstand der Bertelsmann Stiftung, der die Studie veröffentlichte, „sondern auch am Arbeitsplatz, in Vereinen oder politischen Organisationen, in der Familie, in der Freizeit und im Gemeinwesen.“ (Quelle: Kooperation International 2019)

Gute Bildung ist klimagerecht!

Da der Zustand des Bildungssystems für sie problematisch ist, nehmen die jungen Engagierten die Sache selbst in die Hand. Sie bilden sich gegenseitig beim Thema Umweltschutz – bei der Public Climate School, bei Demonstrationstrainings oder auf Instagram. Auch die Jugendkonferenz youcoN, die das Team für Jugendbeteiligung der Spendenorganisation Stiftung Bildung seit nunmehr fünf Jahren mit dem Jugendforum youpaN ausrichtet, stößt auf großes Interesse bei Jugendlichen.

Dort kann spielerisch gelernt werden, dass sowohl Klima- als auch Bildungskrise (vgl. BNE als Weg aus der Krise – Resolution der Nationalen Plattform BNE 2020) Herausforderung und Chance zugleich darstellen. Umweltschutz wird hier selbstgemacht.

„Wir können die erste Generation sein, der es gelingt, die Armut zu beseitigen, ebenso wie wir die letzte sein könnten, die die Chance hat, unseren Planeten zu retten“. So der ehemalige Generalsekretär der Vereinten Nationen Ban-Ki Moon. Die Stiftung Bildung fördert Projekte zu Bildung für nachhaltige Entwicklung, Demokratiebildung und vieles mehr durch themenbezogene Förderfonds. Mit ihrer Spende helfen Sie der #LobbyFürBildung.

Wie sieht die Welt von morgen aus?

Welche Entscheidungen können heute getroffen werden, um die Zukunft lebenswert für Kinder zu gestalten?

Um diese Fragen zu beantworten, braucht es Menschen, die die Zukunft erleben werden: Die Jugend von heute, mit ihren Werten und Bedürfnissen. Sie müssen die Entscheidungen für ihr Morgen mitbestimmen. Umweltschutz, Klimawandel, Artenvielfalt sind nur einige wenige Aspekte, die die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung ins Visier nehmen.

In den Projekten der Stiftung Bildung können Kinder in Kita und Schule lernen, was es heißt, nachhaltig zu handeln. Mit ihren Spenden können Sie uns unterstützen, weitere Projekte wie dieses zu fördern! Alle Information zur Verwendung unserer Gelder und dem Spendensiegel DZI finden Sie unter: Spendensiegel

Bildung für nachhaltige Entwicklung und die 17 Nachhaltigkeitsziele

Armut, Geschlechterungleichheit, Pandemien, verstärktes Auftreten von Naturkatastrophen, humanitäre Krisen, Terrorismus und nicht zuletzt die Erschöpfung der natürlichen Ressourcen und der Klimawandel zählen zu den vielfältigen Herausforderungen, denen sich unsere Gesellschaft gegenübergestellt sieht. Bildung für nachhaltige Entwicklung soll hierfür die Lösungsstrategie liefern. Mit der Agenda 2030 und den 2015 formulierten Zielen nachhaltiger Entwicklung der Vereinten Nationen, den Sustainable Development Goals (SDGs), wird Bildung die Schlüsselrolle zur Bewältigung der Herausforderungen unserer Zeit und zum Erreichen der SDGs zugesprochen (BMBF, 2017).

Umweltschutz mit neuer Energie: Jugendbeteiligung im Bundesministerium für Bildung und Forschung

Auf der UNESCO-Weltkonferenz zum Auftakt des neuen Programms „BNE 2030“ lobte Bildungsministerin Karliczek das youpaN als gelungenes Beispiel für Jugendbeteiligung im BNE-Prozess. Das Projekt youpaN besteht nun bereits seit fünf Jahren und wird durch das Team für Jugendbeteiligung der Stiftung Bildung umgesetzt. Auf internationaler Ebene besteht noch keine vergleichbar institutionalisierte Jugendbeteiligung in der Umsetzung der Agenda 2030. Dennoch gibt es zahlreiche inspirierende Beispiele, wie das BNE-Portal, die zentrale Plattform für BNE in Deutschland, aufzeigt: Gute BNE-Praxis weltweit

Damit die Stiftung Bildung auch in Zukunft neue Projekte in diesen Bereichen fördern und umsetzen kann, sind wir auf finanzielle Unterstützung angewiesen. Mit einer Spende helfen Sie uns dabei.

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Fotocredits: Foto Nr. 1 ist Dorothea Oelfke, Stiftung Bildung – youpaN 2021, Foto Nr. 2 ist Julius Schreiner, Stiftung Bildung – youpaN 2021

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Porträtfoto von Katja Hintze - Ansprechpartnerin für Spenden

Katja Hintze
Vorstandsvorsitzende
Büro: +49 (0) 30 8096 2701
katja.hintze@stiftungbildung.org

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Wirkungsevaluation des Programms Chancenpatenschaften. Ergebnisse für den Programmzeitraum 2020.
(PDF-Datei)

Wirkungsevaluation des Programms Chancenpatenschaften. Ergebnisse für den Programmzeitraum 2019.
(PDF-Datei)

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