Freiräume für Kinder- und Jugendbeteiligung – jetzt erst recht!

Diskussion über das Machtmonopol von Erwachsenen

Am 26. und 27. März nahm die Stiftung Bildung am offenen digitalen Treffen des BundesNetzwerks Kinder- und Jugendbeteiligung zum Themenschwerpunkt „Freiräume für Kinder- und Jugendbeteiligung – jetzt erst recht!“ teil. Ein Bericht.

Ende März kamen Interessierte und Aktive aus dem Bereich der Kinder- und Jugendbeteiligung im digitalen Raum zusammen. Das Team für Jugendbeteiligung der Stiftung Bildung wurde vertreten von Carolin Gröger und Sophie Hollop, die sich mit den anderen engagierten Fachkräften austauschten.

Das BundesNetzwerk Kinder-und Jugendbeteiligung ist bundesweit aktiv und setzt sich dafür ein, dass Kinder und Jugendliche ihr Recht wahrnehmen können, an allen sie betreffenden Entscheidungen beteiligt zu werden – sowohl in der Alltagspraxis als auch durch die Unterstützung konkreter gesetzlicher Bestimmungen, wie z.B. dem jüngsten Vorstoß Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern.

Jugendbeteiligung und Pandemie

Zum Auftakt der vom Deutschen Kinderhilfswerk getragenen Veranstaltung kamen Norbert Müller (Mitglied der Kinderkommission des Deutschen Bundestages), Miguel Góngora (Vorsitzender Kinder-und Jugendparlament Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf) und Anne Lütkes (Vizepräsidentin des Deutschen Kinderhilfswerkes) zu einem Gespräch über die pandemiebedingte Situation in Kinder- und Jugendbeteiligungsstrukturen zusammen.

Anschließend betonte Immanuel Benz, stellv. Referatsleiter „Jugendstrategie, eigenständige Jugendpolitik“ im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die zentrale Rolle von Kinder- und Jugendbeteiligung in der Jugendstrategie des Ministeriums und lud zur Diskussion ein. Helmine Buchsbaum, Vorsitzende der Kinderkommission der Stadt Nürnberg und Andrea Bielmeier, Mitglied der Kinderkommission der Stadt Nürnberg, gaben einen Überblick zum Thema Freiräume.

Über alte Machtstrukturen

Aufbauend auf diese Eindrücke ermöglichte das Netzwerktreffen an zwei Tagen einen intensiven Austausch darüber, unter welchen Rahmenbedingungen Kinder- und Jugendbeteiligung gelingen kann. Als Team für Jugendbeteiligung sind Herausforderungen von Beteiligungsstrukturen Teil unserer täglichen Arbeit. Der Austausch über Grundpfeiler und Maßstäbe dieser Arbeit, stellte für uns eine Gelegenheit dar, einmal mehr mit frischem Blick das eigene Arbeitsfeld und die dahinterliegenden Machtstrukturen zu reflektieren: Junge Menschen sind aufgefordert, ihre Bedürfnisse in Gremien zu äußern, in denen das Machtmonopol fast immer bei Erwachsenen liegt.

Kann dieses Monopol aufrechterhalten werden und dennoch eine erfolgreiche Beteiligung von Kindern- und Jugendlichen gelingen? Oder liegt es an Erwachsenen in Machtpositionen von diesen abzurücken, damit genug Freiraum für eine echte Beteiligung entsteht?

Wir möchten uns herzlich bei allen Mitdiskutierenden und Organisator*innen für die spannende Veranstaltung bedanken und freuen uns über diese starke Allianz, die sich an die Seite junger Menschen stellt und dafür sorgt, dass ihre Belange verstanden und gehört werden.

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