Regenwasser für den Schulgarten

Nachhaltige Niederschlagsbewässerung an einer Berliner Bildungsinstitution

Wie lässt sich ein Schulgarten nachhaltig bewässern, was hat das mit dem Konzept Schwammstadt und Zukunftskompetenzen zu tun?

Mit diesen und mehr Fragen startete das Projekt im Frühjahr 2025. Initiiert wurde es von einer Masterstudentin, die das Vorhaben als Praxisprojekt gemeinsam mit der Schule und dem Förderverein entwickelte. Ziel war es, mit Schüler*innen ein nachhaltiges Wassermanagement für das Schulhofgrün zu entwerfen, das Regenwasser nutzt, Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) praktisch erlebbar macht und zukünftigen Schüler*innen-Generationen als Bewässerungssystem und Lernobjekt dient.

In einer Auftaktveranstaltung mit 55 Schüler*innen, drei Lehrkräften und externen Partner*innen startete das Projekt. In drei beteiligten Kursen – zwei NaWi-Wahlpflichtkurse 8. Klasse und ein Grundkurs Kunst 11. Klasse – wurde über zwei Monate projektbasiertes Lernen praktiziert: Mit Methoden des Design Thinking wurde geforscht, geplant, umgesetzt. Schüler*innen entwickelten ein begrüntes Tanksystem zur Sammlung von Regenwasser.

Andere gestalteten Visionen eines zukunftsfähigen Schulhofs und einen Ideenwettbewerb zur Klimaanpassung im Schulumfeld. Die Schüler*innen erkundeten in der partizipativ angelegten Projektarbeit Umwelttechnik, Zukunftsgestaltung und Klimakommunikation und stärkten so Selbstwirksamkeit und Kooperationsfähigkeit.

Ein interner Projektabschluss bildete den Höhepunkt vor den Sommerferien. Im Herbst 2025 folgt eine öffentliche Präsentation, einschließlich Durchführung des Ideenwettbewerbs vor der Schulgemeinschaft. Gewinner-Ideen sollen in den nächsten Jahren im Rahmen einer AG umgesetzt werden.

Infobox

Schulform / Kita /
Kindergarten:

Gymnasium

Bundesland:

Berlin

Unterstützt durch:

Schulförderverein

Anzahl der Kinder und Jugendlichen im Projekt:

55

Alter der Kinder und Jugendlichen im Projekt (Altersspanne):

13-17 Jahre

"Mir war nicht klar, dass Bäume Wasser machen und wir auf dem Schulhof wirklich selbst etwas fürs Stadtklima tun können."

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