Förderpreis „Verein(t) für gute Kita und Schule“ 2026

Förderpreis „Verein(t) für gute Kita und Schule“ 2026

Thema: Medienkompetenz: Bücher bis KI – Mediale Welten nutzen und gestalten

Dreizehn Jahre Förderpreis „Verein(t) für gute Kita und Schule“

Logo des Förderpreis "Verein(t) für gute Kita und Schule" der Stiftung Bildung

Ein gemeinsamer Anerkennungspreis für das bundesweite Bildungsengagement der Kita- und Schulfördervereine, der Verbände der Kita- und Schulfördervereine und der Stiftung Bildung.

Kita- und Schulfördervereine bündeln das zivilgesellschaftliche Bildungsengagement von Ehrenamtlichen jeden Alters, so zum Beispiel von Schüler*innen, Erziehungsberechtigten/Eltern, Pädagog*innen, Fachkräften, interessierten Dritten, Kindern und Jugendlichen. Durch ihr Engagement gestalten sie gemeinsam beste Bildung, schaffen sozialen Ausgleich, schließen Lücken, bringen innovative (Bildungs-)Ideen voran und sind verlässliche Partner*innen bei der Weiterentwicklung des Lern- und Lebensraums Kindergarten und Schule bundesweit.

Der Förderpreis „Verein(t) für gute Kita und Schule“ zeichnet bundesweit herausragende Projekte von Kita- und Schulfördervereinen aus. Ziel ist es, in Kitas und Schulen wirksame Projekte zu wertschätzen, zu fördern und zu verbreiten. „Spicken und Nachahmen sind ausdrücklich erwünscht!“, so der Wunsch der spendenfinanzierten Stiftung Bildung. Sie arbeitet dabei bundesweit eng mit den Landesverbänden und dem Bundesverband der Kita- und Schulfördervereine zusammen.

Medien prägen unseren Alltag – von Bilderbüchern und Hörspielen über Filme und Social Media bis hin zu Künstlicher Intelligenz. Kinder und Jugendliche wachsen selbstverständlich in analogen und digitalen medialen Welten auf. Umso wichtiger ist es, sie frühzeitig zu stärken: als kritische, kreative und selbstbewusste Nutzer*innen und Gestalter*innen von Medien.

Der Förderpreis 2026 zeichnet Projekte aus, die Medienkompetenz als Grundlage für Demokratie, Teilhabe und Selbstbestimmung fördern. Gesucht werden Projekte, in denen Kinder und Jugendliche die gesamte Bandbreite von Medien nutzen und aktiv mitgestalten, reflektieren und hinterfragen.

Wir, die unabhängige Lobby- und Spendenorganisation Stiftung Bildung, leisten hierzu einen wichtigen Beitrag, indem wir

  • sichtbar machen, was im Bereich Bildung getan werden kann und muss. Denn unsere Gesellschaft braucht junge Menschen, die unsere Zukunft mitgestalten wollen und können. Dafür brauchen wir ein Bildungssystem, dass zeitgemäß, chancengerecht und krisenfest ist.
  • Projekte fördern, die sich aktiv mit Medienkompetenzen auseinander setzen. Wir suchen innovative und kreative Projekte, in denen sich Kinder und Jugendliche aktiv beteiligen und ihre Perspektiven rund um Medien sichtbar machen. Denkbar sind Projekte aus den unterschiedlichsten Bereichen wie zum Beispiel frühkindliche Medienbildung, Medienvielfalt, Bild- und Lesekompetenz, kritische Medienbildung und digitale Kompetenzen sowie Künstliche Intelligenz, Algorithmen und Social Media.

Lasst uns dieses wichtige Thema gemeinsam nutzen, um das bundesweite Bildungsengagement in Kitas und Schulen und die wichtige Arbeit von Bildungsengagierten sichtbar zu machen.

Bewerben können sich Kita – und Schulfördervereine, die mit ihren Kitas und Schulen ein Projekt initiiert haben und folgende Kriterien erfüllen:

  • Das Projekt motiviert junge Menschen zu kritischem Denken und aktiviert junge Menschen dazu, sich mit allen Fragen rund um Medien auseinanderzusetzen und mutige Lösungen zu finden.
  • Das Projekt ist bereits über das Ideenstadium hinaus entwickelt und es können erste Ergebnisse präsentiert werden.
  • Das Projekt ist langfristig angelegt und kontinuierlich in den Kita- und Schulalltag eingebunden bzw. soll zukünftig eingebunden werden.
  • Die Projekte können sowohl an öffentlichen als auch an privaten Kitas und Schulen entstanden sein.
  • Kinder und Jugendliche sind in das Projekt aktiv eingebunden, im besten Fall haben sie das Projekt selbst angestoßen oder führen es durch.
  • Bei der Umsetzung des Projektes kooperiert der Kita- oder Schulförderverein mit der Kita oder Schule.

Die Projektauswahl erfolgt durch die Verbände der Kita- und Schulfördervereine. Die Verbände legen dabei folgende Kriterien zugrunde:

  • Wirksamkeit: Das Projekt lässt Kinder und Jugendliche erleben, was sie alles durch Engagement und Einsatzbereitschaft, durch Selbsterfahrung und mutige, innovative Ideen bewegen können und bewirkt ein tieferes Verständnis von Zusammenhängen zwischen z.B. Klimaschutz und Politik, Bildung und Gleichberechtigung, Gesundheit und Chancengerechtigkeit, und der Bedeutung von Medien und Medienkompetenz für die Gesellschaft.
  • Beteiligung: Kinder und Jugendliche sind maßgeblich an der Ideenfindung und Umsetzung beteiligt und gestalten aktiv mit.
  • Vernetzung: Im Rahmen des Projektes kooperier(t)en der Kita- oder Schulförderverein.

Aus allen Bewerbungen zeichnen die Verbände der Kita- und Schulfördervereine Projekte in den jeweiligen Bundesländern mit dem Förderpreis „Verein(t) für gute Kita und Schule“ 2025 aus. Darüber hinaus verleiht eine Jury aus unabhängigen Expert*innen drei Projekten zusätzlich einen Geldpreis von jeweils 5.000 Euro. Das Preisgeld kann von den Preisträger*innen-Projekten frei eingesetzt werden.

Alle auf Bundesländerebene ausgezeichneten Projekte werden zur Preisverleihung in die Hauptstadt nach Berlin eingeladen. Die Veranstaltung selbst ist ein großes Fest und eine hohe Anerkennung des Bildungsengagements. Im Mittelpunkt der Preisverleihung stehen die Kinder und Jugendlichen aus den ausgezeichneten Projekten, die Bildungsengagierten, ihre Kita- und Schulfördervereine, ihre Verbände auf Landes- und Bundesebene.

Alle ausgezeichneten Projekte werden auf der Internetseite der Stiftung Bildung veröffentlicht und profitieren so von der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.

Zusätzlich zu den drei Jurypreisen stehen alle ausgezeichneten Projekte im Oktober auf der Internetseite der Stiftung Bildung zur öffentlichen Online-Abstimmung für den Publikumspreis. Zu gewinnen gibt es jeweils 1.500 Euro für die drei Projekte mit den meisten Stimmen. Weitere Infos folgen.

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