Medienkompetenz – Bewusster Umgang statt Dauernutzung

Mit Wissen und Haltung durch die digitale Welt

Die Smartphone-Nutzung von Kindern und Jugendlichen hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Mit ihr wachsen auch die Herausforderungen digitaler Medien. Aus diesem Anlass entstand an der Schule die Handy-AG, in der Lehrkräfte, Schüler*innen sowie Eltern und Erziehungsberechtigte gemeinsam einen Digitalkodex für die Schulgemeinschaft entwickelt haben. Die handyfreie Woche bildete den Auftakt für das Projekt „Bewusster Umgang statt Dauernutzung“.

Für die Klassenstufen 5 bis 8 wurden Digitalworkshops mit einer externen Medienexpertin und Lehrkräften angeboten. Im Mittelpunkt standen Themen wie Cybermobbing, Klassenchats, Deepfakes, Künstliche Intelligenz, Bildrechte und der Schutz der Privatsphäre. Die Workshops vermittelten praxisnah, wie sich Kinder und Jugendliche sicher in digitalen Räumen bewegen, Risiken erkennen und Unterstützung finden können. Eine Schülerin sagte: „Ich hätte nicht gedacht, dass Deepfakes so schwer zu erkennen sind.“

Auch Eltern und Erziehungsberechtigte werden einbezogen. In Informationsveranstaltungen tauschten sie sich über Mediennutzung in der Familie, Vorbildfunktion, Cybermobbing und digitale Risiken aus. So entsteht ein gemeinsames Verständnis für einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien.

Künftig soll das Projekt weiter ausgebaut werden. Geplant sind zusätzliche Informationsabende, Fortbildungen für Lehrkräfte und weitere Workshops für möglichst viele Klassenstufen.

Ergänzend unterstützt der Schulförderverein die Leseförderung an der Schule, unter anderem durch die Anschaffung von Manga-Reihen auf Wunsch der Schüler*innen. So entstehen zusätzliche Anreize, die Bücherei als Ort zum Lesen, Entdecken und Austauschen zu nutzen.

Infobox

Schulform / Kita /
Kindergarten:

Gymnasium

Bundesland:

Hamburg

Unterstützt durch:

Der Schulförderverein unterstützt das Projekt inhaltlich, organisatorisch und finanziell.

Anzahl der Kinder und Jugendlichen im Projekt:

357

Alter der Kinder und Jugendlichen im Projekt (Altersspanne):

Schüler*innen zwischen 10 und 16 Jahren

"Ich habe gelernt, wie ich KI-Bilder von echten unterscheiden kann, auch wenn das oft schwierig ist."

Der Förderpreis „Verein(t) für gute Kita und Schule“ zeichnet deutschlandweit erfolgreiche Projekte von Kita- und Schulfördervereinen aus. Ziel ist es, in Kitas und Schulen wirksame Projekte zu entdecken, zu fördern und zu verbreiten. „Spicken und Nachahmen sind ausdrücklich erwünscht!“, so der Wunsch der spendenfinanzierten Stiftung Bildung. Sie arbeitet dabei bundesweit eng mit den Verbänden der Kita- und Schulfördervereine zusammen.

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