Vier Tage Natur, Gemeinschaft und Zukunftsfragen: Was bleibt hängen, wenn Schule plötzlich anders ist? Wenn der Stundenplan gegen Waldwege, Diskussionen in Workshops und Lagerfeuer getauscht wird? Eine Schulklasse aus Schleswig-Holstein hat genau das ausprobiert, möglich gemacht durch das Programm Chancenpatenschaften der Stiftung Bildung.
Lernen, das nachklingt
Die Reise führte direkt rein in die Natur, rein ins Erleben, ein paar Tage raus aus dem Klassenzimmer. Auf dem Programm stand nicht nur das Erkunden der Umgebung, sondern auch das bewusste Erleben von neuen Eindrücken, neuen Informationen und ganz viel Erleben in Tandems und im ganzen Klassenverbund.
Direkt nach der Ankunft ging es los: Erst eine Führung über das Gelände eines ehemaligen Sägewerks, das heute als Kreativzentrum dient. Dann eine Exkursion durch den Bernstorff’schen Forst, mit einem Förster, der den Jugendlichen anschaulich erklärte, wie nachhaltige Forstwirtschaft heute funktioniert. Zwischen Mammutbaum, Windbruch und Artenvielfalt wurde klar: Natur ist mehr als ein Schulbuch-Kapitel.
In Tandems auf Entdeckungstour
Am nächsten Tag wurde es aktiv: In einer sechsstündigen Wald-Rallye erkundeten die Jugendlichen in Tandems einen Lehrpfad auf dem Höhbeck. Zwischen Spielstationen, Aussichtsturm und Picknick an der Elbe wurde Wissen erlebbar gemacht und dabei Gemeinschaft gestärkt. Wer den Weg gemeinsam geht, wächst zusammen.
Und wie könnte man den Abend besser ausklingen lassen als mit selbstgemachter Pizza aus dem Holzofen? Teig kneten, belegen, backen, das alles draußen, als Gruppe, als Team. Auch das ist Lernen: voneinander, miteinander, mit allen Sinnen.
Am nächsten Tag wurde es aktiv: In einer sechsstündigen Wald-Rallye erkundeten die Jugendlichen in Tandems einen Lehrpfad auf dem Höhbeck. Zwischen Spielstationen, Aussichtsturm und Picknick an der Elbe wurde Wissen erlebbar gemacht und dabei Gemeinschaft gestärkt. Wer den Weg gemeinsam geht, wächst zusammen.
Und wie könnte man den Abend besser ausklingen lassen als mit selbstgemachter Pizza aus dem Holzofen? Teig kneten, belegen, backen, das alles draußen, als Gruppe, als Team. Auch das ist Lernen: voneinander, miteinander, mit allen Sinnen.
„Was gibt uns Hoffnung?“
Ein weiterer Höhepunkt war der Workshop rund um das Thema Glück und Lebensfreude. In kreativen Übungen setzten sich die Jugendlichen mit der Frage auseinander, was ihnen Hoffnung gibt. Gerade in Zeiten, die herausfordernd und komplex sind. Wie können wir uns für eine lebenswerte Zukunft einsetzen? Was braucht es, damit wir nicht nur konsumieren, sondern gestalten? Die Antworten waren persönlich, tief und oft überraschend. Und sie zeigen: Junge Menschen haben viel zu sagen, wenn man ihnen Raum gibt.
Räume für Entwicklung schaffen
Zum Abschluss gab es eine intensive Feedbackrunde: ehrlich, berührend, und wertschätzend. Was bleibt, sind neue Perspektiven, gestärkte Verbindungen untereinander und ein echtes Gefühl von Selbstwirksamkeit. Dieses Projekt zeigt eindrucksvoll, was möglich wird, wenn junge Menschen Zeit und Raum bekommen, sich außerhalb des klassischen Schulalltags zu erleben.
Chancenpatenschaften: Begegnungen auf Augenhöhe
Das alles war Teil des Programms Chancenpatenschaften, das Patenschaften zwischen jungen Menschen mit unterschiedlichen Teilhabechancen stiftet. Es schafft Begegnungen, ermöglicht Teilhabe und öffnet Räume für neue Bildungs- und Lebenserfahrungen. Denn junge Menschen brauchen mehr als auf dem Lehrplan steht. Sie brauchen Zugehörigkeit, Selbstvertrauen und das Gefühl, die Welt mitgestalten zu können.
Mehr über das Programm Chancenpatenschaften und wie man mitmachen kann, erfährst du hier.
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