Berlin, 02. September 2026
Im September 2026 werden in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin neue Länderparlamente gewählt. Die Landesverbände der Kita- und Schulfördervereine aus Berlin-Brandenburg (lsfb), Mecklenburg-Vorpommern (LVFMV) und Sachsen-Anhalt (LSFV-ST), der Bundesverband der Kita- und Schulfördervereine e.V. (BSFV) und die Stiftung Bildung rufen gemeinsam zur Wahl für demokratische Grundwerte auf: für die Stärkung von Bildung, Vielfalt und ein solidarisches Miteinander in unserer Gesellschaft; für die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen, damit auch junge Menschen unser Land aktiv mitgestalten können.
Die Bundesregierung hat bereits vieles auf den Weg gebracht, was wir als Bildungsengagierte begrüßen: den Ausbau der Ganztagsschule, die Stärkung der beruflichen Ausbildung und die Qualitätssicherung in der frühkindlichen Bildung. Diesen Weg gilt es konsequent fortzusetzen.
Eine freiheitlich-demokratische Grundordnung ist die Voraussetzung dafür, dass alle Menschen in Deutschland in Würde, Freiheit und Sicherheit zusammenleben können. Demokratie schafft die Voraussetzungen für gesellschaftlichen Zusammenhalt, Teilhabe und Chancengerechtigkeit. Bildung befähigt Menschen, Verantwortung zu übernehmen, ihre Rechte wahrzunehmen und unsere Demokratie aktiv mitzugestalten.
Bildung ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Bildung ermöglicht Kindern und Jugendlichen, Erziehungsberechtigten, pädagogischen Fachkräften sowie freiwillig Engagierten, gemeinsam demokratisch und lösungsorientiert zusammenzuarbeiten und wirken zu können. Als Orte der Demokratie gilt es Kitas und Schulen weiterhin zu stärken. Hier werden demokratische Kompetenzen vermittelt, Vielfalt erlebt und respektvoller Umgang eingeübt. Kita- und Schulfördervereine leisten bundesweit einen unverzichtbaren Beitrag. Als zivilgesellschaftliche Akteure unterstützen sie Kinder und Jugendliche und fördern das demokratische Miteinander vor Ort. Mehr denn je braucht es jede*n von uns, um chancengerechte Bildung auf allen Ebenen sicherzustellen.
Die Wahl von Parteien, die unsere freiheitliche demokratische Grundordnung sowie die Werte von Vielfalt und Teilhabe aller gesellschaftlicher Gruppen infrage stellen oder einschränken, gefährdet auch die Handlungsspielräume für zivilgesellschaftliches Bildungsengagement. Eine lebendige Demokratie braucht eine starke Zivilgesellschaft.
Als unabhängige und überparteiliche Organisationen der Zivilgesellschaft im Bildungsbereich setzen wir uns gemeinsam dafür ein, dass die individuelle Wahlentscheidung genutzt wird, um unsere freiheitliche demokratische Grundordnung zu stärken und zu erhalten. Bildung braucht Demokratie. Demokratie braucht Bildung.
Pressekontakt Stiftung Bildung
Jule Neumann und Violetta Riedel
presse@stiftungbildung.org
Telefon: 030 8096 2701
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